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Im Fluss mit meinen Gefühlen

12. Mai
4 Min. Lesezeit

Meine persönliche Reise durch Burnout, Angst & Panik – und wie Yoga mich zurückgebracht hat

Von Joëlle von Arx · JOVAYoga



Es gibt Momente im Leben, die dich so vollständig aus der Bahn werfen, dass du danach nicht mehr dieselbe bist. Nicht weil etwas kaputt gegangen ist. Sondern weil sich etwas grundlegend verändert hat.

Vor sieben Jahren war ich an einem solchen Punkt.

Ich hatte lange funktioniert. Alles gehalten, alles geschafft. Und dann – von einem Moment auf den anderen – ging nichts mehr. Der Körper hatte entschieden, dass es genug war. Über Monate war ich einfach ausgeknipst. Kein Drama nach aussen. Aber innen: eine vollständige Erschöpfung, die ich bis dahin nicht für möglich gehalten hätte.

Was ich damals noch nicht wusste: Das war der Anfang von etwas.


Warum ich darüber schreibe

Wir leben in einer zunehmend ausgebrannten Welt. Burnout, Angst, Panik – das sind keine Randthemen mehr. Sie sind gesellschaftliche Realität. Und trotzdem wird viel zu selten offen darüber gesprochen.

Ich schreibe darüber, weil ich glaube, dass meine eigene Erfahrung vielleicht jemandem hilft. Nicht als Ratgeberin. Nicht als Expertin. Sondern als Mensch, der denselben Weg gegangen ist – und der dabei gelernt hat, dass Heilung möglich ist. Dass man nicht für immer dort bleiben muss, wo man gerade ist.

Dieser Beitrag ist meiner Projektarbeit gewidmet, die ich im September 2023 an der TAPAS YOGA Ausbildungsschule eingereicht habe. Vier Jahre Ausbildung. Vier Jahre persönliche Arbeit. Und der Versuch, all das in Worte zu fassen.


Was Gefühle mit Burnout zu tun haben

Gefühle haben eine Funktion. Sie sind unser innerer Kompass – sie geben uns Informationen darüber, wie wir eine Situation bewerten, was wir brauchen, wohin wir uns bewegen sollen.

Aber wir haben verlernt, ihnen zuzuhören.

Gefühle zu unterdrücken gehört zur Norm. Es gilt als Stärke, nicht zu zeigen, was einen bewegt. Als professionell, Emotionen aus dem Weg zu räumen. Und das funktioniert – eine Zeit lang. Aber die Rechnung kommt. Immer.

Unterdrückte Gefühle brechen irgendwann explosionsartig aus. Oder sie führen, wenn sie lange genug ignoriert werden, zu Krankheiten. Zu Erschöpfung. Zu dem, was wir Burnout nennen.

Bei mir war es der totale Kollaps. Körper und Psyche zogen die Notbremse. Und plötzlich war da kein Weiterfunktionieren mehr möglich.


Die fünf Kleshas – oder: was uns wirklich ausbrennt

In der Yogaphilosophie gibt es ein Konzept, das mich in dieser Zeit sehr beschäftigt hat: die fünf Kleshas. Es sind unsere inneren Störprogramme – tiefsitzende Denkmuster und Glaubenssätze, die uns davon abhalten, unser volles Potential zu entfalten.

Avidya – die Unwissenheit. Das Fehlen von Weisheit und Selbsterkenntnis. Asmita – Ich-bezogenheit. Das Festhalten an einem Bild von uns selbst. Raga – Anhaftung. Das Klammern an das, was war oder sein soll. Dvesha – Abneigung. Das Wegschieben von dem, was unangenehm ist. Abhinivesha – die tiefe Angst. Die Lebensgier, die sich manchmal als Todesfurcht zeigt.

Als ich diese Konzepte kennenlernte, erkannte ich mich darin. Die Unwissenheit darüber, was mir wirklich wichtig war. Die Anhaftung an ein Bild von mir, das längst nicht mehr stimmte. Die Vermeidung von allem, was sich schwierig anfühlte.

Burnout ist selten nur Erschöpfung. Oft ist es auch eine tiefe Identitätsfrage. Wer bin ich, wenn ich nicht mehr funktioniere?


Was mir geholfen hat – ehrlich und konkret

Der Weg zurück war nicht linear. Und er war nicht schnell. Aber er war möglich.

Drei wunderbare Frauen haben mich therapeutisch durch diese Zeit begleitet – durch Homöopathie, TCM mit traumasensiblem Coaching und Shiatsu. Ich habe gelernt, was es bedeutet, um Hilfe zu bitten. Das war für mich eine der grössten Lektionen überhaupt: Schwäche zuzugeben ist keine Niederlage. Es ist der mutigste Schritt, den man machen kann.

Und dann war da Yoga.

Yoga hat mir in den letzten sieben Jahren das zurückgegeben, was ich verloren hatte: die Verbindung zu mir selbst. Zu meinem Körper. Zu meinen Gefühlen.

Pranayama – die bewusste Arbeit mit dem Atem – hat mir geholfen, mein Nervensystem zu regulieren. In Momenten der Panik ist der Atem das erste, was sich verändert. Und er ist auch das erste, worüber wir wieder Kontrolle gewinnen können.

Meditation hat mir geholfen, zu beobachten – ohne sofort zu reagieren. Den Gedankenstrom zu sehen, ohne von ihm mitgerissen zu werden.

Somatics habt mir gezeigt, dass der Körper alles gespeichert hat. Jede Überforderung, jede unterdrückte Emotion, jede ignorierte Grenze. Und dass Heilung nicht im Kopf beginnt – sondern im Körper.


Traumasensibles Yoga – warum es einen Unterschied macht

Bei Stress, Panik oder Burnout verliert man oft das Gefühl für den eigenen Körper. Man fühlt sich abgetrennt – von sich selbst, von anderen, von dem, was um einen herum passiert.

Im traumasensiblen Unterricht steht genau das im Zentrum: die Verbindung zu sich selbst wiederherstellen. Die eigenen Grenzen wieder spüren. Den Körper als sicheren Ort erfahren – vielleicht zum ersten Mal seit langer Zeit.

Das ist es, was ich heute in meinen Stunden weitergebe. Nicht als Therapeutin. Aber als Lehrerin, die denselben Weg gegangen ist.

Wie es so schön heisst: Um hilfreich zu sein, verlangt Yoga nur, dass wir es ernst meinen. Es gibt keine Voraussetzung – nur eine Forderung: Man muss es tun.


Fragen, die mich begleitet haben

Am Ende meiner Projektarbeit habe ich drei Fragen formuliert, die mich in den letzten Jahren immer wieder neu beschäftigt haben. Ich gebe sie dir mit:

Wer bin ich – jetzt gerade? Und wer war ich in der Vergangenheit?

Was sind meine Wünsche, Träume und Ziele – gerade jetzt und in der Zukunft?

Was kann ich im Hier und Jetzt tun, um auf meine Zukunft einzuwirken – mit meinen Erfahrungen aus meiner Vergangenheit?

Es sind keine Fragen, die man einmal beantwortet und dann abhakt. Sie sind Begleiter. Einladungen zur Selbstreflexion, die sich je nach Lebensphase neu anfühlen.


Was ich heute weiss

Burnout ist nicht das Ende. Er ist eine Einladung – auch wenn er sich im Moment überhaupt nicht so anfühlt.

Eine Einladung, hinzuschauen. Was hat mich hierher gebracht? Was darf sich verändern? Was brauche ich wirklich?

Wahre Freiheit – das hat mir Kim Sternemann mitgegeben – ist der Zustand emotionaler Ausgeglichenheit. Nicht die Abwesenheit von Gefühlen. Sondern die Fähigkeit, mit ihnen im Fluss zu bleiben.

Genau das ist mein Ziel – für mich selbst und für alle, die ich begleiten darf.


Wenn dieser Beitrag dich angesprochen hat – ich freue mich über eine Nachricht. Oder komm in eine meiner Stunden im Yoga Atelier Bern. Manchmal ist der erste Schritt einfach: ankommen.

Joëlle


Stundenplan: yogaatelierbern.ch YouTube: youtube.com/@jovayoga Instagram: @jovayoga Newsletter: jovayoga.ch


Dieser Beitrag basiert auf meiner Projektarbeit „Im Fluss mit meinen Gefühlen", eingereicht an der TAPAS YOGA Ausbildungsschule, September 2023.


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15. Okt.

rophim mình mới ghé thử vì thấy bạn bè nhắc hoài, kiểu vào xem có dễ dùng không thôi. Không có thời gian ngồi lọc từng thể loại, mình chỉ lướt trang chính xem họ bày biện nội dung thế nào. Nhìn chung giao diện khá thoáng, mấy khối poster xếp gọn nên kéo xuống cái là thấy ngay phim mới nằm đâu, không bị rối mắt. Mình cũng để ý mục phim HD Vietsub đặt khá nổi, nên muốn kiếm phim có phụ đề thì khỏi phải mò nhiều. Bấm thử vài cái thì chuyển trang cũng nhanh, không phải qua quá nhiều bước lằng nhằng. Nói chung cảm giác vào lần đầu vẫn định hướng được nhờ tiêu…

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15. Okt.

soicaulodechuan.net hôm trước mình thấy bạn bè nhắc nên bấm vào coi thử cho biết, chứ cũng không ngồi đọc kỹ nội dung gì đâu. Vừa vào là thấy trang làm kiểu khá gọn, khoảng trắng vừa đủ nên nhìn không bị bí, lướt xuống cũng đỡ mệt mắt. Mình để ý mấy phần thông tin họ trình bày theo dạng khối rõ ràng, tiêu đề tách riêng nên liếc cái là biết đang xem mục nào. Với lại menu đặt ngay chỗ dễ thấy, chuyển qua lại vài mục cũng nhanh, không phải mò. Nói chung cảm giác dùng kiểu “dễ chịu” chứ không rối, nhất là mấy khối nội dung xếp thẳng hàng và tiêu đề nổi bật…

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10. Okt.

guia Tacobet foi o que eu bati o olho primeiro quando entrei, mais pra ver como era a organização do site do que qualquer outra coisa. Curti que eles deixam os assuntos bem na cara sem ficar aquela bagunça de informação, tipo a parte dos slots mais buscados no Brasil aparecendo de um jeito bem “limpo”. Outra coisa que achei honesta é a área de promoções: tem uma oferta marcada como confirmada, mas ao mesmo tempo eles deixam claro que ainda faltam detalhes tipo valor, rollover, depósito mínimo e validade, sem tentar maquiar. Dá pra navegar de boa porque os blocos são bem separados e você entende rápido onde está cada coisa. O aviso de “termos essenciais ainda não verificados”…

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02. Okt.

qq 88 nhìn chung cho mình cảm giác giống mấy trang mình từng lướt trước đây, nhưng kiểu gọn gàng hơn một chút nên đỡ mệt mắt. Mình vào định xem qua rồi thoát thôi, ai ngờ lại ngồi thêm vì bố cục nhìn rõ ràng, các phần tách ra vừa đủ nên đọc không bị dính chữ. Mấy nút điều hướng đặt dễ thấy, bấm qua lại vài chỗ mà không cần đoán xem nó nằm đâu, cái này mình thấy tiện ghê. Nội dung trên trang cũng trình bày theo khối đều đều, nhìn phát là nắm được ý chính chứ không phải kéo lên kéo xuống mới hiểu. Nói chung cảm giác sử dụng nhẹ nhàng, không…

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11. Sept.

thoitiethomnay.org lúc đầu mình cũng hơi nghi nghi vì mấy trang thời tiết hay rối và số liệu trễ, nhưng dùng thử mấy bữa thấy ổn hơn mình nghĩ. Vào là nó hiện ngay nhiệt độ hiện tại kèm “cảm giác như”, nhìn phát hiểu luôn nên khỏi phải lục menu hay kéo nhiều. Mình hay xem theo tỉnh thì phần chọn tỉnh thành đặt khá lộ, bấm cái là nhảy sang trang địa phương nhanh, tiện khi đang vội trước lúc ra ngoài (đỡ phải đổi app). Thấy họ ghi dữ liệu cập nhật liên tục trong ngày nên mình cũng yên tâm hơn chút về độ mới của thông tin. Nói chung chữ số nhiệt độ để to,…

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